Trotz Horrorunfällen: Weniger Verunglückte auf Bayerns Straßen


NÜRNBERG. Im Mai 2019 ereigneten sich nach den vorläufigen Meldungen der Polizei auf Bayerns Straßen insgesamt 35 526 Unfälle und somit 0,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, verunglückten bei diesen Straßenverkehrsunfällen 4 868 Personen, wovon 46 starben. Verglichen mit Mai 2018 stieg die Zahl der Getöteten damit um 2,2 Prozent. In 89,2 Prozent aller Unfälle traten ausschließlich Sachschäden auf.




Wie das Bayerische Landesamt für Statistik berichtet, nahm die Polizei im Mai 2019 insgesamt 35 526 Straßenverkehrsunfälle in Bayern auf und somit 0,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bei den 3 833 Unfällen mit Personenschaden verunglückten 4 868 Personen, davon wurden 46 getötet (+2,2 Prozent), 799 schwer verletzt (-38,2 Prozent) und 4 023 leicht verletzt
(-26,8 Prozent).

Bei 31 693 Unfällen, das sind 89,2 Prozent aller Unfälle, traten ausschließlich Sachschäden auf. Verglichen mit Mai 2018 gingen die schwerwiegenden Sachschadensunfälle um 4,6 Prozent auf 668 zurück, sonstige Sachschadensunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sanken um 21,1 Prozent auf 146 Fälle. Die übrigen Sachschadensunfälle, die als sogenannte Bagatellunfälle zahlenmäßig den größten Anteil des Unfallgeschehens ausmachten, stiegen um 6,0 Prozent auf 30 879.



Von Januar bis Mai 2019 ereigneten sich auf Bayerns Straßen insgesamt 167 849 Unfälle (+2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum), darunter 17 516 Unfälle mit Personenschaden (-11,9 Prozent). Die Zahl der Getöteten sank um 24,3 Prozent auf 171 Personen. 3 625 Personen wurden schwer verletzt (-17,6 Prozent) und 19 443 leicht verletzt (-11,4 Prozent). Die Zahl der Unfälle mit nur Sachschaden stieg um 4,2 Prozent.



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