Nach Tötungsdelikt in Lauf: Hubschrauber und Hunde im Einsatz


LAUF AN DER PEGNITZ. Grusel-Fund in einem Waldstück zwischen Lauf und Schönberg, neben der A9. Ein Pilzsammler hat am Sonntagmorgen eine Leiche gefunden.




Kripo und Schutzpolizei arbeiten Hand in Hand. Foto: Markus Roider

Gegen 7.30 Uhr soll der Pilzsammler in dem Waldstück auf die Leiche gestoßen sein. Wie Polizeisprecher Rainer Seebauer gegenüber Bayern-Reporter berichtet, soll es sich dabei um einen etwa 30 Jahre alten Mann handeln. Zur Auffindesituation will sich die Polizei zunächst nicht äußern. Allerdings geht man wohl von einer frischen Gewalttat aus. Einsatzkräfte sprechen von frischen Blutspuren.

Suchmaßnahmen eingeleitet

Das Waldstück selbst wurde abgeriegelt und das Opfer bereits am Mittag in die Gerichtsmedizin überstellt. Seit den frühen Morgenstunden sind Kripo und Spurensicherung vor Ort. Gegen 13.30 Uhr haben Ermittler einige in graue Tüten verpackte Gegenstände sichergestellt. Zum Inhalt will sich die Polizei nicht äußern. Am Nachmittag wurden dann speziell ausgebildete Hunde der Polizei eingesetzt, auch ein Hubschrauber kreiste im Bereich des Auffindeorts bis über die Pegnitzauen hinweg nach Heuchling.

Gegen 16.30 Uhr meldeten Anwohner dann einen Polizeieinsatz am Ortsrand Richtung Rückersdorf. Mehrere Beamten seien vorgefahren, hätten ein Haus durchsucht. Die Polizei wollte das bislang weder bestätigen, noch dementieren. Damit ist auch der Zusammenhang mit dem Mord noch unklar.



Auch Fußabdrücke wurden sichergestellt. Foto: Andy Eberlein

Sicher ist bislang nur, dass der Mann gewaltvoll zu Tode gekommen ist. Zu den Verletzungen oder einer möglichen Tatwaffe wird sich „aus ermittlungstaktischen Gründen“ nicht geäußert, sagt Seebauer. Das sei Täterwissen und könne für die Ermittlungen sehr wichtig sein. Aber es konnten offenbar Fußspuren gesichert werden. Die Auswertungen dauern an.

Die Polizei bittet eventuelle Zeugen, die im Verlauf des Wochenendes an dem Waldstück rechts von der Straße von Lauf nach Schönberg (LAU 7) verdächtige Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

 



Mit Hunden wurde der Bereich entlang der Autobahn bis zum Letten abgesucht. Foto: Martina Roider

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