Ausgelegte Giftköder gefressen: Labradorhündin „Ondra“ gerettet  


HAHNBACH. Am Dienstagabend erwischte eine Hündin in Hahnbach einen ausgelegten Giftköder. Das Tier konnte gerettet werden, die Polizei warnt jetzt andere Hundehalter und bittet zugleich um Hinweise.




Gegen 18 Uhr war eine 25-Jährige mit ihrer 2 ½ Jahre alten Labradorhündin auf einem Feldweg bei Godlricht unterwegs. Die Besitzerin konnte zwar noch sehen, wie der Hund etwas fraß, was am Wegrand abgelegt war, konnte letztendlich aber nicht mehr eingreifen.

Kurze Zeit später erbrach sich die Hündin und nun lag der Verdacht nahe, dass das Tier durch einen ausgelegten Giftköder vergiftet worden sein könnte. Ondra wurde umgehend zu einem Veterinär gebracht, der entsprechende medizinische Gegenmaßnahmen einleitete. Dieser sofortigen Reaktion ist es zu verdanken, dass es der 2 ½ jährigen Hündin nun schon wieder besser geht.



Die Hundebesitzerin, der nun Tierarztkosten von mehreren hundert Euro entstanden sind, erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Vor allem aber, um in erster Linie andere Tierfreunde vor der Gefahr zu warnen, wie die Polizei mitteilte. Laut Angaben der 25-Jährigen war dies nicht das erste Mal, dass Speisereste am Wegrand abgelegt waren. Einmal waren es Wurststücke, ein anderes Mal waren es Fleischreste, wie zum Beispiel ein gebratenes Schnitzel.

Hundebesitzer werden um erhöhte Vorsicht gebeten, nicht nur im Bereich von Godlricht, sondern grundsätzlich.

Offensichtlich gibt es immer wieder unmenschliche Personen, die keine Hunde- oder Tierfreunde sind.



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