Kulmbacher Altstadtfest beginnt mit einer Bluttat


KULMBACH. Der erste Tag des Kulmbacher Altstadtfestes erfreute sich dank besten Witterungsbedingungen einem regen Zuspruch. Leider blieben auch einige Störungen nicht aus, Strafanzeigen waren die Folge. Besonders schlimm wurde es nach 1 Uhr, als es in der oberen Stadt zu einer Bluttat kam.




Die Kulmbacher Inspektion erfuhr laut eigenen Angaben zum diesjährigen Altstadtfest Unterstützung von Angehörigen der Nürnberger Bereitschaftspolizei. Zusammen mit den örtlichen Ordnungshütern konnten sich diese in den ersten Feststunden an einer friedlichen und störungsfreien Stimmung erfreuen, jedoch sollte dies nicht bis zum Ende der Veranstaltung währen.

Gegen 22 Uhr beschwerten sich einige Passanten, dass sie in der Oberen Stadt aus einem Fenster mit Flüssigkeiten bespritzt worden wären. Der Verursacher war rasch herausgefunden, er unterließ sein Verhalten nach einer eindringlichen Ansprache. Nahezu zeitgleich trafen die Bereitschaftspolizisten im Oberhacken auf einen Gast, der sich vor einer Gaststätte ungebührlich benahm. Auch er reagierte besonnen auf die eindringlichen Worte, bevor es zu Straftaten kam.



Nur wenige Minuten später blieb es jedoch nicht bei verbalen Ermahnungen: Ein 19-jähriger Mann aus Kulmbach traf am weißen Turm auf einen 17-jährigen aus dem südlichen Landkreis. Eifersucht dürfte das Motiv für die anschließende handfeste Auseinandersetzung gewesen sein, wegen der sich der Ältere nun wegen Körperverletzung verantworten muss.

Zu fortgeschrittener Stunde beschäftigten die Beamten dann eher die Folgen übersteigerten Alkoholgenusses, mussten sie sich doch gleich um mehrere Personen kümmern, die die Herrschaft über ihre Willenskräfte verloren hatten. Für sie endete der Abend in den Händen der Sanitäter, drei minderjährige alkoholisierte Partygänger übergaben sie außerdem in die Hände ihrer Eltern.

Der folgenreichste Einsatz nahm unterdessen in der Oberen Stadt gegen 01:30 Uhr seinen Lauf. Hier waren zwei junge Männer derart aneinandergeraten, dass einer der beiden seinem Kontrahenten eine Stichverletzung zufügte. Diese musste vom Rettungsdienst und anschließend im Krankenhaus behandelt werden, der Täter landete im Polizeigewahrsam. Hier ermitteln die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Bayreuther Kripo wegen gefährlicher Körperverletzung.



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