Meldungen der oberfränkischen Autobahnpolizei

Eine Leichtverletzte nach Überholmanöver

A9/Haag. Ein junger Mann aus Mittelfranken wollte am Montagabend auf der A9 im Gemeindegebiet Haag mit seinem Pkw Toyota von der mittleren Fahrspur auf die linke Fahrspur wechseln, um einem Pkw BMW aus der Oberpfalz einen Überholvorgang zu ermöglichen. Hierbei übersah er einen auf der linken Fahrspur fahrenden Pkw Audi aus Unterfranken, der einen Zusammenstoß mit dem Toyota nur durch Ausweichen nach rechts verhindern konnte. Jedoch stieß er gegen den BMW auf der rechten Fahrspur. Durch den Aufprall wurde der BMW in den Grünstreifen geschleudert. Ein Insasse aus dem Fahrzeug musste sich wegen Schmerzen im Oberkörperbereich behandeln lassen. Gegen den Verursacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.




Übersehenes Pannenfahrzeug verursacht Auffahrunfall

A9/Trockau. Aufgrund eines auf dem rechten Fahrstreifen liegen gebliebenen Wohnwagens im Baustellenbereich bei Trockau mussten einige nachfolgende Fahrzeuge am Dienstagnachmittag bis zum Stillstand abbremsen. Ein 57-Jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Bayreuth, welcher ebenfalls in Fahrtrichtung Berlin unterwegs war, erkannte die Situation zu spät und fuhr in das Heck eines der vor ihm befindlichen Fahrzeuge. Durch eine glückliche Fügung wurden zwei der Insassen des Mercedes Busses mit Berliner Zulassung lediglich leicht verletzt. Aufgrund des enormen Aufpralles wurde der Kleinbus noch auf zwei weitere Fahrzeuge geschoben. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von € 50.000,-. Der Stau in Fahrtrichtung Berlin erreichte zwischenzeitlich eine Länge von bis zu 15 km. Die beiden leicht Verletzten, ein 16-Jähriger Junge und eine 43-Jährige Frau kamen zur Überprüfung in ein umliegendes Krankenhaus. Gegen den Lkw-Fahrer wird nun aufgrund einer fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr ermittelt.


Unfall mit Geldtransporter

A9/Pegnitz. Am 02.07.2019, gegen 10.23 Uhr verursachte ein unbekannter Lkw zwischen der Anschlussstelle Weidensees und Pegnitz in Fahrtrichtung Berlin einen Verkehrsunfall. Zunächst überholte ein Geldtransporter ein anderes Fahrzeug auf der linken Fahrspur. Der 31 jährige Fahrer des Geldtransporters scherte auf die mittlere Spur zurück und wurde dann von einem Mercedes mit Hamburger Kennzeichen überholt. Plötzlich scherte ein grauer Lkw vom rechten Fahrstreifen aus und wechselte ohne zu blinken die Fahrbahn. Der neben ihm fahrende Geldtransporter wich nach links aus und touchierte dabei den Mercedes. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß glücklicherweise niemand. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der VPI Bayreuth Tel.: 0921/506-2330 zu melden.




Leitplanke geschrammt und einfach weitergefahren

A 73 / BAMBERG    In der Überleitung von der B 505 auf die A 73, Fahrtrichtung Norden, kam am Dienstagabend der 41-jährige Fahrer eines Daimler ohne Fremdeinwirkung nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte die Außenschutzplanke. Obwohl an seinem Fahrzeug und der Leitplanke erheblicher Sachschaden entstand, fuhr der Unfallverursacher einfach weiter. Ein aufmerksamer Zeuge konnte jedoch das Kennzeichen des Daimler mitteilen, so dass der Fahrer aus dem Landkreis Coburg schnell ermittelt und zuhause angetroffen werden konnte. Er wird nun wegen Unfallflucht zur Anzeige gebracht.


In Leitplanke ausgewichen

A 73 / ZAPFENDORF    Weil sie sich am Dienstag, kurz vor Mitternacht, zwischen den Anschlussstellen Zapfendorf und Ebensfeld, Fahrtrichtung Norden, von einen mit hoher Geschwindigkeit hinter ihr herannahenden dunklen Pkw gefährdet fühlte, wich die 23-jährige Fahrerin eines Audi nach rechts aus und streifte die Außenschutzplanke. Ihr Fahrzeug wurde dadurch auf der rechten Seite erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf 5000 Euro geschätzt. Zu einem Kontakt zwischen den Fahrzeugen kam es nicht.


Aufgewirbelte Steine beschädigen Pkw

A 70 / SCHEßLITZ    Durch aufgewirbelte Steine, die durch einen auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Bamberg ins Bankett geratenen Pkw hochgeschleudert wurden, wurde am Dienstagnachmittag, im Bereich der Anschlussstelle Scheßlitz, der Audi eines 23-jährigen im Frontbereich durch Steinschläge beschädigt. Der Schaden beträgt geschätzte 500 Euro. Um Zeugenhinweise zu beiden Unfallfluchten bittet die Autobahnpolizei Bamberg unter 0951/9129-510.




Einfahren klappte nicht richtig

A 73 / GUNDELSHEIM   Beim Einfahren auf die A 73, Fahrtrichtung Norden, kam am Dienstagnachmittag am Autobahnkreuz Bamberg die 68-jährige Fahrerin eines Opel zu weit nach links und prallte seitlich gegen einen auf der Hauptfahrbahn fahrenden Lkw. Der Opel musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 10000 Euro.


Unfallbeteiligte sind sich uneinig

A 73 / STRULLENDORF     Die beiden Beteiligten eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagabend im Ausfahrtsbereich der Anschlussstelle Bamberg-Süd, Fahrtrichtung Norden, ereignete, sind sich über die Ursache nicht einig. Während der 32-jährige Fahrer eines VW Caddy angibt, von seinem Unfallgegner im zweispurigen Ausfahrtsbereich rechts überholt worden zu sein, gibt der 22-jährige Fahrer des BMW an, dass dieser zu vehement in die Ausfahrt gezogen sei, so dass es zu einem Streifvorgang der Fahrzeuge kam. Der Schaden an den Pkws wird auf 5000 Euro geschätzt. Die Autobahnpolizei Bamberg bittet zu diesem Unfall um Zeugenhinweise unter Tel. 0951/9129-510.


Führerschein nicht mehr gültig

A 73 / BUTTENHEIM    Bei der Kontrolle eines Kleintransporters am Montagmittag durch Schleierfahnder der Autobahnpolizei im Bereich der Anschlussstelle Buttenheim wurde festgestellt, dass der moldawische Führerschein des 29-jährigen Fahrers nicht mehr gültig war. Er hatte es versäumt seine Fahrerlaubnis fristgerecht umschreiben zu lassen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis folgt.




Abstandsmessung auf der A 9

Berg, A 9: Bei einer mehrstündigen kombinierten Geschwindigkeits- und Abstandsmessung konnten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Hof insgesamt 229 Ordnungswidrigkeiten feststellen.

Der Spitzenreiter beim Schwerverkehr war ein Gefahrgut-LKW, der mit 103 km/h bei erlaubten 60 km/h die Strecke befuhr. Der schnellste PKW war ein Citroen, der mit 165 km/h bei zulässigen 100 km/h die Strecke befuhr.

Der unrühmliche Spitzenreiter bei den Abstandsverstößen war der Fahrer eines PKW, der bei einer Geschwindigkeit von 112 km/h lediglich einen Abstand von 11 m  zum Vorausfahrenden einhielt. Beim Schwerverkehr fuhr ein LKW Fahrer bis auf 13 m auf seinen Vordermann auf.


Tschechischer Tourist unter Drogen

Schönwald – A 93: Bei der Kontrolle eines tschechischen PKW wurde beim 35 Jährigen Fahrer festgestellt, dass er das Fahrzeug unter dem Einfluß von Cannabisprodukten fuhr. Der Mann musste sich daher einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Zudem hatte er ein kleineres Springmesser zugriffsbereit in der Mittelkonsole.



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