Drei Polizeibeamte bei Widerstand in Jugendhilfeeinrichtung verletzt


NEUREICHENAU, LKR. FREYUNG-GRAFENAU. Vier Jugendliche randalieren in Jugendhilfeeinrichtung – zwei davon leisten anschließend massiven Widerstand gegen die Polizei.




In einer Jugendhilfeeinrichtung in Neureichenau ist es am Montag, den 01.02.19, zu einer heftigen Auseinandersetzung von zwei Jugendlichen mit der Polizei gekommen.

Bereits am Vormittag wurde von den Betreuern der Jugendhilfeeinrichtung der Polizei gemeldet, dass sich vier Jugendliche unerlaubt Alkohol besorgt hatten und diesen im Umfeld der Jugendhilfeeinrichtung konsumieren.

Nachdem die vier Jugendlichen gegen Mittag in der Hilfeeinrichtung eine Tür beschädigt und einen Feuerlöscher versprüht hatten, sollte der stark alkoholisierte 17-jährige Haupttäter durch die Polizei in Gewahrsam genommen werden. Hierbei solidarisierte sich ein weiterer, ebenfalls 17-jähriger Jugendlicher mit seinem Mitbewohner. Bei der Gewahrsamnahme des 17-jährigen Haupttäters schlug dieser unvermittelt mit der Faust einem Polizeibeamten ins Gesicht. Dieser wurde dabei mittelschwer verletzt und musste anschließend im Krankenhaus Freyung behandelt werden. Zwei weitere Polizeibeamte wurden durch Tritte und Kratzer leicht verletzt, waren aber weiterhin dienstfähig.



Bei der anschließenden Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen kam auch der polizeiliche Schlagstock zum Einsatz. Zwei Jugendliche wurden dabei verletzt und mussten sich später ebenfalls im Krankenhaus Freyung behandeln lassen. Durch den zuvor versprühten Löschschaum wurde auch eine Betreuerin der Jugendhilfeeinrichtung verletzt. Sie musste sich in augenärztliche Behandlung geben.

Aufgrund des Vorfalls wurden die beiden Heimbewohner in sehr guter Zusammenarbeit mit der Heimleitung sofort aus der Jugendhilfeeinrichtung ausgeschlossen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Passau wird gegen die jugendlichen Täter eine priorisierte Bearbeitung der Strafanzeigen durchgeführt. Gegen die vier jugendlichen Täter soll auf diesem Weg so schnell als möglich eine gerichtliche Entscheidung herbeigeführt werden.

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