Entwarnung in Bad Berneck: Anwohner durften zurück in ihre Häuser


BAD BERNECK. Entwarnung für den Kurort Bad Berneck. Von dem großen Felsen gegenüber des Kurhauses geht keine Gefahr aus. Zu diesem Schluss ist heute Mittag (1.7.) ein Sachverständiger einer Spezialfirma gekommen, der den besagten Brocken noch einmal untersucht hat.




Ein Anwohner will am Sonntag (30.6.) eine Veränderung in der Felsformation bemerkt haben. Er hat sofort die Behörden informiert. Auch die Feuerwehr sah Veränderungen, konnte diese aber nicht einschätzen. Wie berichtet, kam es zum Einsatz von Drohne, Drehleiter, Bergwacht, Polizei und Geologen.

Foto: red

Nachdem zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Tonnen schwere Felsen auf darunter liegende Häuser stürzt, wurden die Bewohner vorsichtshalber evakuiert. Jetzt dürfen die Leute wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch die ortsansässige Firma Schicker wurde am Montag noch darum gebeten, auf Sprengungen in bad Berneck zu verzichten. Man wollte nichts riskieren.



Die am Montagmittag involvierten Facharbeiter der Sicherungsfirma konnten im Vergleich zu 2017 keinerlei Veränderungen am Kurhausfelsen feststellen. Damals wurde der Vorsprung gesichert, eingezäunt und fotografiert.


Hinweis: Entgegen der ersten polizeilichen Einschätzung vom Sonntag handelt es sich nicht um Granit, sondern um das Basaltgestein Diabas. 

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