Hund im heißen Auto zurückgelassen


SCHWANDORF. Gestern Abend gegen 18 Uhr meldete ein Zeuge, dass am Kundenparkplatz eines großen Verbrauchermarktes in Schwandorf am Brunnfeld ein Hund in einem Auto eingesperrt ist. Als die Beamten eintrafen, stellten sie in einem überhitzten VW Sharan einen Yorkshire-Terrier fest, der laut Angaben der Polizei „bereits aus Leibeskräften hechelte“.




Zufällig kam auch gleich der Besitzer des Hundes hinzu, der seinen Gefährten auf Weisung der Polizei sofort mit Wasser versorgte. Nachdem der kleine Hund nach Angaben des Zeugen rund eine dreiviertel Stunde in dem heißen Auto eingeschlossen war, leitete die Polizei gegen den 30-jährigen südosteuropäischen Gastarbeiter ein Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetz ein.

Eine Ordnungswidrigkeit kommt nicht mehr in Frage. Hier greift das Tierschutzgesetz, weil die Beamten davon ausgehen, dass dem Tier unnötige Qualen zugefügt wurden.



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