28-Jähriger höchst aggressiv: Widerstand gegen Bundespolizisten


MÜNCHEN. Am Donnerstag (27. Juni) wurde ein aggressiver, fahrscheinloser Reisender in Pasing von Bundespolizisten aus dem Zug genommen, nachdem er sich aggressiv verhielt und laut um sich schrie. Am Bahnsteig sowie auf dem Weg zum Fahrzeug leistete der 28-Jährige Nigerianer Widerstand.


Zwei gestern zur Mittagszeit in einem Zug von Weilheim nach München fahrende Bundespolizisten der Inspektion Kempten vernahmen im Zug lautes Geschrei. Sie trafen auf einen aggressiven 28-Jährigen, der auf die Sitzbänke einschlug und im Weiteren sein T-Shirt zerriss. Hintergrund war, dass der Mann aus Nigeria nach dem Halt in Tutzing durch den Kontrolleur einer Fahrscheinkontrolle unterzogen wurde lediglich ein Ticket von Weilheim bis Tutzing vorweisen konnte.

Den Ausstieg in Tutzing habe er lt. eigenen Angaben verschlafen. Daraufhin war es bezüglich der Erstellung einer Fahrpreisnacherhebung mit dem Kontrolleur zu Unstimmigkeiten gekommen. Die Bundespolizisten versuchten vergeblich den Mann zu beruhigen und nahmen schließlich alle Beteiligten beim Zug Halt in Pasing aus dem Zug. Dort kamen weitere Beamte hinzu, die bereits im Personentunnel des Bahnhofes das Geschrei des 28-Jähren, der in Steingaden lebt, hören konnten.

Da dieser auch weiterhin wild mit den Armen um sich fuchtelte und sich angriffslustig gegenüber den Beamten verhielt sollte er zur Eigensicherung gefesselt werden. Dabei leistete er Widerstand gegen die Maßnahme und konnte nur mit erheblichem Kraftaufwand gefesselt und unter weiteren Widerstandshandlungen zum Fahrzeug gebracht wer-den. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte er die Wache wieder verlassen. Die Ermittlungen laufen auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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