Reifenschaden endet mit größerem Feuerwehreinsatz


A9/HAAG/PEGNITZ. Ein Reifenschaden führte in der Nacht zum Donnerstag zu einem Feuerwehreinsatz, der einige Stunden andauerte. 




An einem russischen Sattelzug platzte am späten Mittwochabend auf der A9 zwischen Bayreuth und Trockau ein Reifen. Über die Karkasse fuhren mehrere Fahrzeuge, die hierbei laut Polizeiangaben erheblich beschädigt wurden. Es mussten mehrere Geschädigte aufgenommen werden.

Den größten Schaden zog sich aber ein Lkw aus Leipzig zu, dessen Tank durch die herumliegenden Teile beschädigt wurde. Größere Mengen Diesel sind daraufhin ausgelaufen. An der Rastanlage Fränkische Schweiz verließ der Fahrer dann die Autobahn. Mit seinem Leck zog er eine breite Dieselspur durch die Rastanlage. Geistesgegenwärtig steuerte der Mann aber nicht die Tankstelle, sondern den LKW Parkplatz an.

Foto: red

Umgehend wurden die Feuerwehren aus Pegnitz und Trockau alarmiert, ebenso das THW. Nach einer ersten Sichtung übernahm die Pegnitzer Wehr den Einsatz auf der Rastanlage und sicherte den Dieseltank. Als Erstmaßnahme wurde eine defekte Leitung geflickt und auslaufender Treibstoff aufgefangen und abgebunden. Hierzu mussten später auch einige Laster umparken.

Im Anschluss pumpte die Feuerwehr die beiden Dieseltanks des Laster leer. Rund zwei Stunden dauerte der Einsatz. Die überfüllte Rastanlage war in einen Dieselduft gehüllt.



Foto: red

Der Gesamtschaden an allen Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 15.000,- Euro.

Für Unverständnis sorgte allerdings das Verhalten eines Polizeibeamten, der mit brennender Zigarette quer durch die Einsatzstelle spazierte.

 

Foto: red



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.