In herabhängende Oberleitung gefahren – Kein Straftatverdacht


OTTERFING, LKR. MIESBACH. Am Dienstag (25. Juni) fuhr eine leere S-Bahn im Bereich Otterfing in eine herabhängende Oberleitung und riss diese herunter. Die Bundespolizei München konnte keine Hinweise auf Manipulationen an der Bahnstrecke feststellen. Der Sachschaden beläuft sich auf über 10.000 Euro.


Dienstagabend, gegen 20:45 Uhr, erlangte die Münchner Bundespolizei Kenntnis von einer S-Bahn, die mit ca. 100 km/h kurz vor dem Haltepunkt Otterfing in eine herabhängende Oberleitung gefahren war. Der Triebfahrzeugführer, der mit der S3 als Leerfahrt unterwegs war, leitete eine Schnellbremsung ein. Die Oberleitung wurde durch die hineinfahrende Bahn heruntergerissen und auf einer Länge von ca. 400 Metern beschädigt.

Weiterhin wurde ein Bügel einer Oberleitungshalterung beschädigt. Nachdem die Oberleitung durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn und der Feuerwehr vor Ort geerdet wurde, konnte der Zug mit einer Diesellock zum Haltepunkt Otterfing gezogen werden. Die Beamten konnten vor Ort keine Hinweise auf eine Manipulation an der Bahnstrecke feststellen. Der Sachschaden soll nach ersten Angaben über 10.000 Euro betragen.

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