Heftiger Widerstand nach Sachbeschädigung


NÜRNBERG. Heute Nacht (25.06.2019) leistete ein 18-jähriger Heranwachsender mehreren Streifen der PI Nürnberg-Ost bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Unter anderem versuchte er, an die Dienstwaffe eines Beamten zu gelangen.


Gegen 00:45 Uhr teilten Zeugen der mittelfränkischen Einsatzzentrale mit, dass ein junger Mann in der Archivstraße einen Glaskasten beschädigt habe. Nach kurzer Fahndung im Nahbereich traf eine Streife auf den 18-Jährigen sowie seine 19-jährige Begleiterin. Der junge Mann hatte eine frische Schnittwunde an der Hand, die im Einklang mit der vorhandenen Spurenlage stand.

Im Zuge der weiteren Sachbearbeitung wurde der Heranwachsende immer aggressiver, beleidigte die Beamten und ging am Ende sogar auf sie los. Dabei stand ihm seine Begleiterin zur Seite und behinderte die polizeilichen Maßnahmen. Erst mit Unterstützung weiterer Streifen konnte die Frau distanziert werden. Während eines inzwischen entstandenen Gerangels versuchte der 18-Jährige mit aller Kraft, einem Beamten die Dienstwaffe aus dem Holster zu entreißen.

 

Dies scheiterte jedoch an den dafür vorgesehenen Sicherungen. Nur mit Mühe überwältigte man den Rabauken, brachte ihn zu Boden und fesselte ihn. Im Anschluss daran musste er auf Grund seiner erlittenen Verletzung an der Hand ärztlich versorgt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth führte ein Arzt Blutentnahmen bei beiden Beschuldigten durch.

Ein zuvor stattgefundener Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,5 Promille bei dem 18-Jährigen. Nach Abschluss der Sachbearbeitung, in der auch der Kriminaldauerdienst Mittelfranken Maßnahmen veranlasste, wurde das Duo wieder entlassen. Eingesetzte Polizeibeamte wurden nicht verletzt. Wegen des Verdachts zahlreicher Straftaten, u.a. versuchten Raubes und Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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