Meldungen der Verkehrspolizei

Autofahrer steht unter Drogeneinfluss

A93, Gattendorf/ LKR. HOF A.D. SAALE. Bei einer Kontrolle auf der BAB A93, am Parkplatz Bärenholz, stellten die Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb bei einem 34-jährigen Autofahrer drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein Urintest verlief positiv auf Amphetamine, weshalb sich der polnische Fahrzeugführer im Anschluss im Klinikum Selb einer Blutentnahme unterziehen musste. Die Weiterfahrt wurde vor Ort durch die Beamten unterbunden und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Der Fahrer wird wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung angezeigt.


99 Mal zu schnell

A 72 / Köditz. Die Verkehrspolizeiinspektion Hof führte am Samstag von morgens bis in den frühen Nachmittag hinein im auf 120 KM/H beschränkten Bereich in Fahrtrichtung Chemnitz eine Geschwindigkeitsmessung durch. Von den knapp 4 Tausend durchgefahrenen Fahrzeugen waren viele zu schnell. 57 kommen noch mit einem Verwarnungsgeld davon, die restlichen 42 erwartet ein Bußgeldverfahren zum Teil mit Fahrverbot. Den Tageshöchstwert erzielte eine Frau mittleren Alters mit einem Mercedes aus dem Zulassungsbereich Leipzig. Sie hatte es wohl besonders eilig und passierte die Messstelle mit 172 Sachen.


Unter Drogen am Steuer

A 72 / Feilitzsch. Eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Hof kontrollierte am frühen Samstagnachmittag an besagter Anschlussstelle einen zuvor in Richtung Osten fahrenden Kleintransporter mit polnischer Zulassung. Dem Eindruck der versierten Beamten nach, stand der 27-jährige Fahrer des Iveco unter Drogeneinfluss. Ein Vortest bestätigte den Verdacht. Demnach hatte der junge Pole wohl erst kürzlich Cannabis konsumiert. Nun musste er sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Weiterfahren durfte der „Berauschte“ natürlich nicht. Dessen fahrtüchtiger Beifahrer übernahm nach Abschluss der Anzeigenaufnahme das Steuer vom Kleintransporter. Das entnommene Blut wird nun von der Rechtsmedizin untersucht. Nach Eingang des Gutachtens blüht dem jungen Polen ein saftiges Bußgeld samt Punkten und Fahrverbot in Deutschland.


Gefälschten Führerschein vorgezeigt

A 9 / Berg. Beamte der Bundespolizeiinspektion Selb hielten am Samstagnachmittag an der Rastanlage Frankenwald einen zuvor in Richtung Süden fahrenden Audi Q 5 mit Hildesheimer Zulassung an. Der 37-jährige Audifahrer zeigte den Polizisten dann einen kroatischen Führerschein vor. Dieser entpuppte sich jedoch als Totalfälschung. Eine gültige Fahrerlaubnis besitzt der aus Serbien stammende und nun in Niedersachsen lebende Mann nicht. Die Anzeige wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis erfolgte sogleich durch die zuständigen Kollegen von der Verkehrspolizeiinspektion Hof. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.


Blauer Kleinwagen gesucht

A9/Gefrees. Ein nicht näher bekannter blauer Kleinwagen verursachte am 21.06.2019, um 08.45 Uhr, einen Verkehrsunfall auf der A9 in südlicher Fahrtrichtung vor der Anschlussstelle Gefrees.

Das unbekannte Auto wurde vom rechten Fahrstreifen auf den mittleren gelenkt. Dabei übersah der Fahrer wohl den PKW eines 66-jährigen Mannes aus Coswig, der sich gerade auf dem mittleren Fahrstreifen befand. Durch den geringen Abstand von weniger als 50 Metern blieb dem 66-Jährigen nichts weiter übrig, als abrupt nach links auszuweichen. Auf dem linken Fahrstreifen kam jedoch der PKW eines 43-Jährigen aus Thüringen an. Dieser konnte noch eine Vollbremsung einleiten und wich nach rechts aus. Dadurch geriet sein PKW jedoch außer Kontrolle, schleifte an der Betonwand entlang und krachte anschließend in die Leitplanke am rechten Fahrbahnrand. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand Sachschaden von rund zwölf Tausend Euro. Nun sucht die Verkehrspolizei aus Hof unter Tel.: 09281/704-804 nach Zeugen, die Hinweise zur Ermittlung des Unfallverursachers geben können.


Führerschein und Droge beschlagnahmt

A9/Berg. Beamte der Autobahnpolizei aus Hof kontrollierten am 21.06.2019, gegen 15.00 Uhr, einen PKW mit Regensburger Kennzeichen.

Der Fahrer, ein 29-jähriger Mann aus Italien, händigte den Beamten seinen Führerschein aus. Zurück bekam er ihn jedoch nicht mehr. Der Führerschein war nämlich aufgrund eines offenen Fahrverbotes einer Behörde aus Nordrhein-Westfalen zu beschlagnahmen. Nach einem Verkehrsverstoß hätte der Führerschein von dem Mann für vier Wochen abgegeben werden müssen. Doch damit nicht genug. Denn bei einer Sichtung der Reisetasche fanden die Beamten noch rund 1,5 Gramm Marihuana und beschlagnahmten dieses. Auch den PKW-Schlüssel behielten die Beamten, da die Fahrt war für den 29-Jährigen an Ort und Stelle beendet war. Zu guter Letzt musste der Italiener auf Anordnung der Hofer Staatsanwaltschaft noch wegen den vorliegenden Straftaten Tausend Euro Sicherheit leisten.


Heftige Bußgelder

A72/Feilitzsch. Beamte des Schwerlasttrupps der Hofer Verkehrspolizei kontrollierten am 21.06.2019, gegen 11.50 Uhr, einen Sattelzug aus der Türkei. Das Fahrzeug hatte Drogerieartikel für Istanbul geladen. Im  Zuge der Kontrolle überprüften die Beamten auch die Lenk- und Ruhezeiten des 48-jährigen Fahrers. Beim Auslesen des Kontrollgerätes ergaben sich eklatante Verstöße. Zusammenfassend hatte der Fahrer sowohl mehrfach die Ruhezeiten erheblich verkürzt, als auch die Lenkzeiten massiv überschritten. Nun droht dem Fahrer ein Bußgeld von fast drei Tausend Euro, der Unternehmer mit Sitz in der Türkei wird mit rund 8500 Euro zur Kasse gebeten.


Radar auf B15

B15/Hof. Beamte der Hofer Verkehrspolizei führten am 21.06.2019 im Tagesverlauf eine Geschwindigkeitsmessung in dem auf 80 km/h beschränkten Streckenabschnitt zur BAB A9 durch.

Es durchfuhren 6912 Fahrzeuge die Strahlen der Messgeräte, wobei es 209 Mal blitzte. Die weitaus überwiegende Mehrheit darf hier mit einer Verwarnung, dem sprichwörtlichen „Blauen Auge“, rechnen. Anders sieht es für einen Temposünder aus dem Raum Bamberg aus. Denn die von ihm gefahrenen 125 km/h waren weit mehr, als die Polizei erlaubt. Der Raser darf sich schon einmal auf eine saftige Geldbuße, Punkte in Flensburg und ein vier-wöchiges Fahrverbot gefasst machen.


Über Fronleichnam Diesel abgezapft

A 70, Parkplatz Paradiestal, Stadelhofen, Lkr. Bamberg. Die Autobahnpolizei Bamberg sucht unter der Telefonnummer 0951/9129-510 Zeugen zu einem Dieseldiebstahl vom Fronleichnams-Donnerstag am Parkplatz Paradiestal der A 70 bei Stadelhofen in Richtung Bayreuth. Der weiße polnische Sattelzug war dort über den Feiertag abgestellt, als der Fahrer am Freitagmorgen feststellen musste, dass offensichtlich sein Tank aufgebrochen und ca. 600 Liter Diesel entwendet worden waren.


In die Leitplanke und einfach weiter

A 73, Zapfendorf, Lkr. Bamberg. Am Freitagabend befuhr eine Autofahrerin die A 73 bei Zapfendorf in Richtung Coburg, als sie eine ungewöhnliche Beobachtung machte. Ein vor ihr fahrender Peugeot aus dem Sonneberger Bereich kam nach links von der Fahrbahn ab und beschädigte die Mittelleitplanke. Allerdings hielt der Autofahrer, nicht wie zu erwarten gewesen wäre, an, sondern fuhr ohne jegliches Bremsmanöver einfach weiter. Der 59 jährige Sonneberger Unfallflüchtige konnte zu Hause angetroffen werden, Alkohol oder Drogen waren allerdings nicht im Spiel. Neben dem Gesamtschaden in Höhe von 3000.- Euro erwartet ihn nun mindestens noch eine Geldstrafe für die Unfallflucht.


Wildunfallgefahr ist ganzjährig aktuell

A 73, Strullendorf, Lkr. Bamberg. Dass die Gefahr von Wildunfällen mittlerweile über das ganze Jahr hin relativ hoch ist, sollten Autofahrer sich immer wieder in Erinnerung rufen. Freitagnacht wurde auf der A 73 bei Strullendorf ein 33 jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Bamberg einmal mehr unsanft daran erinnert, als ihm auf der Autobahn ein Reh ins Fahrzeug lief. Der Schaden am Fahrzeug in Höhe von 4000.- Euro war nicht unerheblich. Nicht nur die Polizei rät deshalb besonders bei Dunkelheit zu vorausschauendem Fahren mit reduzierter Geschwindigkeit.


Kein Geld für die MPU aber trotzdem am Steuer

A 70, Oberhaid, Lkr. Bamberg. Eine etwas kuriose Ausrede mussten sich am Freitagnachmittag die Beamten der Bamberger Autobahnpolizei bei einer Kontrolle auf der A 70 bei Viereth/Oberhaid anhören, als sie einen 40 jährigen Autofahrer aus Unterfranken nach seinem Führerschein fragten. Nachdem ihm die Fahrerlaubnis schon mehrere Jahre entzogen worden war, konnte er keine neue beantragen, da er angeblich das für die notwendige Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) notwendige Geld nicht auftreiben konnte. Ob er die nun folgende Strafe wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis bezahlen kann, wird sich erst noch herausstellen. Schwierigkeiten bekommt allerdings auch seine 33 jährige Beifahrerin aus dem Bamberger Landkreis, die den Bekannten ans Steuer ihres Fahrzeug ließ, ohne sicher zu sein, dass er überhaupt einen Führerschein besitzt.


Mit 0,7 Promille auf dem Motorroller unterwegs

Josefstraße, Hirschaid, Lkr. Bamberg. Für die Uhrzeit am frühen Freitagabend staunten die Beamten der Bamberger Verkehrspolizei nicht schlecht, als sie bei einem Motorrollerfahrer in der Hirschaider Josefstraße einen Alkoholwert von über 0,7 Promille feststellen mussten. Da der 58 jährige Fahrer nicht weiter auffällig fuhr, kommt er mit einem Bußgeld in Höhe von 500.- Euro und einem Fahrverbot davon.


 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.