Zigarettenautomat in Kulmbach aufgebrochen: Polizei nimmer Tatverdächtigen fest


KULMBACH. Aufmerksame Zeugen hörten in der Nacht zum Samstag verdächtige Geräusche im Kulmbacher Ortsteil Leuchau und verständigten die Polizei. Die hinzugerufenen Beamten stellten einen beschädigten Zigarettenautomaten fest und leiteten die Fahndung ein. Keine Stunde später klickten bei fünf Tatverdächtigen die Handschellen.


Knapp eine Stunde nach Mitternacht hörte eine aufmerksame Zeugin ein Auto in der Nähe ihres Wohnanwesens. Es folgten Stimmen von mehreren Personen und schließlich ein verdächtiges Geräusch. Die 37-jährige kombinierte folgerichtig, dass die Insassen des Fahrzeugs mit einem Trennschleifer an dem nahegelegenen Zigarettenautomaten hantieren und schaute aus ihrem Fenster. Dort sah sie einen dunklen BMW stehen, dessen Fahrer sie aus der Entfernung ansprach. Dieser startete daraufhin das Fluchtfahrzeug, sammelte seine Komplizen ein und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Lindau davon.

Während ein weiterer Zeuge die Polizei verständigte, notierte sich die Anwohnerin geistesgegenwärtig das Kennzeichen des BMW, auch eine Beschreibung des Fahrers konnte sie abgeben. So gelang es nur rund 30 Minuten später, dass eine Kulmbacher Polizeistreife zusammen mit Bayreuther Zivilfahndern das Tatfahrzeug im Stadtgebiet Kulmbach anhalten konnte. Neben anderen Werkzeugen befand sich im Kofferraum auch noch der frisch gebrauchte Trennschleifer. Die fünf Insassen, allesamt Kulmbacher im Alter von 20 – 22 Jahren, wurden vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht, das Tatmittel stellten die Beamten sicher.

Nach vorläufiger Schätzung beläuft sich der angerichtete Sachschaden auf rund 1000 Euro, dem raschen und beherzten Einschreiten der Zeugin dürfte es zu verdanken sein, dass die Täter nicht an ihre ersehnte Beute gelangten und von ihrem Vorhaben ablassen mussten.

Die fünf Beschuldigten müssen sich nun wegen versuchtem besonders schwerem Diebstahl und Sachbeschädigung vor der Justiz verantworten.

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