Bordellbesuch mit Falschgeld bezahlt


NÜRNBERG. Ein 29-jähriger Mann versuchte gestern Nacht (06.06.2019) seinen Bordellbesuch mit Falschgeld zu bezahlen. Er rechnete aber wohl nicht mit der ungewöhnlichen Reaktion einer Beschäftigten des Etablissements.


Gegen Mitternacht besuchte der 29-Jährige im Nürnberger Rotlichtviertel eine Prostituierte. Man vereinbarte ein entsprechendes „Programm“ und den dazu passenden Preis. Als es nach Programmende zur Bezahlung kam und der Mann einen Hundert-Euro-Schein aushändigte, war es vorbei mit der guten Laune – sowohl bei der Prostituierten als auch bei dem 29-Jährigen.

Die Frau bemerkte nämlich sofort, dass der Gelschein gefälscht war. Daraufhin forderte der Freier den Schein zurück, was letztlich in einer Rangelei mündete. Der betrogenen Frau gelang es aber, den Mann bis zum Eintreffen einer Streife der PI Nürnberg-Mitte festzuhalten.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen durch und veranlasste u.a. auch eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Wohnungsdurchsuchung am Wohnort des Beschuldigten im Landkreis Nürnberger Land. Dort fand sich weiteres Beweismaterial, das sichergestellt wurde.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der Beschuldigte einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Wegen des Verdachts der Geldfälschung übernahm das Fachkommissariat der Kripo Nürnberg die weitere Sachbearbeitung.

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