Präventionsveranstaltung für den Schwerverkehr


A9 / BAYREUTH. Auf die Gefahren im Schwerlastverkehr machten Bayreuther Polizisten und Mitglieder des Deutschen Verkehrssicherheitsrates in den vergangenen Tagen auf dem Autobahnparkplatz Sophienberg an der Autobahn A9 aufmerksam. Denn bei Unfällen mit Lastwagen sind die Folgen oft besonders gravierend.


Von Montag bis Donnerstag überwachten die Beamten auf der A9, Höhe der Bindlacher Allee in Richtung Süden, den Sicherheitsabstand von Lastwagen und überprüften, ob die Brummifahrer angeschnallt waren. Sahen die Beamten eine Übertretung, meldeten sie diese per Funk ihren Kollegen. Die Polizisten zogen die  betroffenen Lastwagenfahrer anschließend am Parkplatz Sophienberg aus dem Verkehr. Dort klärten Mitarbeiter des Deutschen Verkehrssicherheitsrates die Fahrer über die Gefahren von zu geringen Sicherheitsabstand zum Vordermann und durch nicht angelegten Sicherheitsgurt auf.

Dabei konnten die Brummifahrer in verschiedenen Simulatoren die Auswirkungen eines Unfalles am eigenen Leib spüren. So standen auf dem Parkplatz ein Überschlags-, Crash- und Abstandssimulator. Insgesamt kontrollierten die Polizeibeamten rund 250 Lastwagenfahrer. Obwohl bei der Aktion der Präventionscharakter im Fokus stand, stellten die Beamten etwa 100 Verstöße insbesondere gegen die Straßenverkehrsordnung sowie das Fahrpersonalgesetz fest.

 

Verkehrsunfallzahlen im Schwerverkehr

Insgesamt ereigneten sich im Jahr 2018 in Oberfranken 1.837 Verkehrsunfälle bei denen Schwerverkehr beteiligt war. In über 77 Prozent der Fälle ging  die Unfallursache von den Lastwagenfahrern aus. Bei 338 Unfällen mit Lastwagen wurden Personen verletzt. Für 15 Personen endeten die Unfälle sogar tödlich.

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