Polizeimeldungen aus Waldsassen

Ohne Führerschein und Versicherung, dafür unter Drogen unterwegs

WALDSASSEN. Recht wenig scherte sich in den letzten Tagen ein junger Mann aus Tschechien um die Pflichten im Straßenverkehr. Bei einer Kontrolle durch die Fahnder der Grenzpolizei aus Waldsassen kamen einige Gesetzesverstöße ans Licht. Für seinen Fiat war schon seit einiger Zeit die notwendige Haftpflichtversicherung nicht mehr bezahlt worden, weshalb diese von der Versicherung gekündigt worden war.

Als nächstes konnte er keinen Führerschein vorlegen, weshalb die Fahnder bei den Kollegen im Nachbarland recherchierten. Hier kam heraus, dass der Mann noch nie einen Führerschein besessen hat. Zudem konnten Anzeichen für einen Drogenkonsum bemerkt werden. Da auch der Drogenschnelltest positiv verlief, musste eine Blutentnahme durch einen Arzt veranlasst werden. Mit einigen Anzeigen im Gepäck wurde der Mann nach der Anzeigenaufnahme entlassen, allerdings zu Fuß, da ihm die Weiterfahrt untersagt wurde.

 

 

 

Kontrolle endet mit mehreren Anzeigen und Gefängnisaufenthalt

WALDSASSEN. Mit mehreren Anzeigen für die Insassen eines Renaults aus Tschechien endete vergangene Woche die Kontrolle der Grenzpolizei. Außerdem landete einer der Insassen letztendlich im Gefängnis.

Bei der Überprüfung des Beifahrers kam heraus, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz vorlag. Demnach hätte er noch eine Strafe von über 300 Euro zahlen müssen. Da er den Betrag auf der Stelle nicht aufbringen konnte, wurde er von den Fahndern ins Gefängnis gebracht, wo er diese Geldstrafe jetzt absitzen muss. Allerdings handelte er sich gleich wieder eine neue Anzeige ein, weil er einen verbotenen Schlagring in seiner Jackentasche dabei hatte.

Auch der Fahrer und die Mitfahrerin kamen nicht ungeschoren davon. Bei der Frau konnte in ihrer Kosmetiktasche eine kleine Menge Crystal Meth gefunden und sichergestellt werden. Beim Fahrer konnten Anzeichen für einen kürzlichen Drogenkonsum bemerkt werden. Ein Vortest dahingehend bestätigte den Verdacht und der Mann musste zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer und die Mitfahrerin mussten ihren Heimweg zu Fuß antreten, da keiner der beiden fahrtüchtig war.

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