Mutmaßlicher Schleuser auf Nebenstrecke gefasst: Bundespolizei weist in Österreich registrierte Migranten zurück


KIEFERSFELDEN/ROSENHEIM. Die Bundespolizei hat am Donnerstag (25. April) auf Höhe des Ortsrands von Kiefersfelden einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der Iraker hatte mit seinem Pkw sechs Landsleute über die deutsch-österreichische Grenze gefahren.


 

Wie sich bei der Grenzkontrolle auf der Landstraße zwischen Kufstein und Kiefersfelden herausstellte, verfügte der Fahrer des in Österreich zugelassenen Wagens über einen österreichischen Fremdenpass sowie eine österreichische Aufenthaltsgenehmigung. Seine sechs Mitfahrer, darunter vier Minderjährige, konnten sich nicht ausweisen. Ersten Ermittlungen der Bundespolizei zufolge handelt es sich bei diesen Personen ebenfalls um irakische Staatsangehörige. Sie waren in der Vergangenheit bereits in Österreich registriert worden.

Der 40-jährige Fahrzeugführer, der seit 2015 in Österreich lebt und in Tirol einen festen Wohnsitz hat, erklärte den Beamten, dass er sich nur verfahren habe. Die Bundespolizisten zeigten den Mann in der Rosenheimer Dienststelle wegen des offenkundigen Einschleusungsversuchs an. Anschließend konnte er die Rückfahrt nach Hause antreten. Seinen sechs Begleitern verweigerte die Bundespolizei die Einreise. Sie wurden nach Österreich zurückgewiesen.

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